Tschüss Müll - DIY silikonfreies trockenes Haaröl

28.10.2015

Freunde der antiken Flohmarktfunde,

fast hätte es diese Woche nichts von uns gegeben. So viel Unistress, so viel sonstiger Stress, so viel Stress. Ich gehöre leider zu den Menschen, die mit stressigen Situationen absolut nicht umgehen können, Prokrastination ist mein zweiter Vorname (ha Spaß, wer mal ins about geschaut hat, der weiß, dass Lara ja schon mein zweiter ist, somit wäre Prokrastination mein dritter, aber das wäre zu kompliziert, ihr wisst schon, dies das..). Nun gut, darum soll es nicht gehen, widmen wir uns den schönen und unnötigen Dingen im Leben, zum Beispiel der Schönheit.
Ich bin ja nun schon seit Ewigkeiten auf der naturkosmetischen Seite des Lebens unterwegs, aber eins hab ich dennoch immer vermisst: Haaröl. Und mit Haaröl meine ich nicht diese seltsam fettenden, schweren Öle, mit denen Alverde etc. uns versucht zu vertrösten. Sorry, echt, Alverde hat super Sachen, aber ich schmier mir doch nach der Haarwäsche kein Zeug in die Haare, dass sie bei einem Tropfen zu viel wieder super eklig aussehen lässt. Und das schreibt eine Südländerin mit unfassbar dicken, lockigen und struppigen Haaren. Neenee, ich vermisse die richtigen Silikonbombem, die nicht fetten und die Haare trotzdem so superkrass geschmeidig und glänzend machen. Nun hatte ich in meinem Dilemma drei Möglichkeiten: strähnige Haare dank Naturkosmetik-Haaröl, schöne aber kaputte Haare dank Müllinhaltsstoffen oder ich machs einfach selbst. Wie ihr an der Überschrift erahnen könnt, hab ich mich für letzteres entschieden und was soll ich sagen, es ist gut!

Bei einer italienischen Youtuberin habe ich nach ewiger Suche DIE Lösung gefunden: das Goldstück nennt sich Coco Caprylate und ist so ziemlich der beste Silikonersatz mit guten Inhaltsstoffen den ich kenne. Nach dieser ewigen Suche war die Sache schnell beschlossen, das Zeug habe ich übrigens bei Amazon bestellt, keine Ahnung wo es das sonst noch so gibt. War mit knapp 10 Euro auch echt in Ordnung (ich meine die ganzen großen Firmen verlangen ja mittlerweile auch so viel für ein Öl mit schrottigem Inhalt...).

Was man braucht:




















- 30 ml Coco Caprylate
- 5 ml Arganöl
- 5 ml Jojobaöl
- ein Paar Tropfen ätherische Öle (z.B. Zitrone, Lemongras, Rosmarin...)

Das coole an der Sache ist, dass nur der erste Inhaltsstoff "Pflicht" ist. Alle anderen Öle können durch andere leichte oder mittelschwere Öle ersetzt werden (z.B. Wildrosenöl, Walnussöl, Avocadoöl..sucht euch was aus). Wem die Konsistenz zu flüssig ist, der kann auch noch ein bisschen Aloe Vera Gel dazu hauen, dann wird's geliger (achwas!). Alles zusammen in ein Fläschchen geben und dann ganz normal als Haaröl verwenden. Soll heißen, nach dem Schütteln kann das ganze sowohl ins nasse als auch ins trockene Haar, vor dem Föhnen, nach dem Föhnen, pipapo.
Der absolute Vorteil ist nämlich, dass man wirklich riesige Mengen nehmen müsste um auch nur ansatzweise fettige Haare zu bekommen! Hipp Hipp Hurra. 

Das war auch schon die kurze Meldung des Tages, ich hoffe ein paar von euch Harrheidis können was damit anfangen. Ich begebe mich nun mit wippendem Haar an mein Unizeug. Ahoi!

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