Ein Herz für Süßkartoffeln - Roh und gebacken

28.10.2015

Freunde der abgefrorenen Fingerspitzen,

ich freu mich so, dass endlich Herbst ist! Endlich wieder ohne Schwitzen, endlich wieder Tee trinken, endlich wieder Jeans. Der Sommer war schön, aber der Herbst wird meiner Meinung nach schöner! Während Lena mir gestern von 10 Grad in Helsinki erzählt, friere ich mir hier in Stuttgart zwar schon dezent einen ab, aber zum Jammern bin ich zu jung.

Stattdessen überlege ich mir jedes Jahr aufs Neue, wie ich es anstelle, einer Erkältung vorzubeugen. Normalerweise mache ich mir einen Haufen Smoothies und Ingwertees, doch dieses Jahr hat mich meine Mitbewohnerin auf eine neue, fabelhafte Idee gebracht. Nachdem ich ihr nämlich vorheulte, dass ich keinen Karottensalat essen kann, ohne Bauchschmerzen zu bekommen, schlug sie mir vor es mal mit Süßkartoffel zu probieren. Wie bitte? Hab ich mich gefragt, erstmal Google zurate gezogen und siehe da: Süßkartoffel kann man nicht nur roh essen, da sind auch noch supergute Dinge drin, die gut für die Gesundheit sind. Mission erfüllt. Nachdem ich euch hier schon mein Lieblingsrezept für Süßkartoffel-Brownies gezeigt habe, kommen jetzt also noch zwei Mini-Süßkartoffel-Rezepte dazu.
1. Süßkartoffel Salat mit Quinoa

Für 2 Portionen:
- 1 Süßkartoffel
- 1 Kaffeetasse Quinoa
- 2 EL Olivenöl
- 1 EL hellen Essig 
- 1 Prise Salz
- ein paar Blätter Minze

Den Quinoa ganz normal mit Gemüsebrühe kochen, und kaltstellen. Alle Zutaten für das Dressing zusammenrühren und in eine Schüssel geben. Zur Dressing-Sause gesellt sich jetzt die kleingeschnittene Süßkartoffel und badet fünf Minuten mit der Minze darin. Wenn der Quinoa lauwarm ist, dazugeben, umrühren und freuen. Das ganze Spektakel kommt einem Karottensalat sehr nahe, ich find es sogar fast noch ein Stückchen besser.
2. Süßkartoffel-Chips

Für eine Portion:
- 1 Süßkartoffel
- 1 EL Kokosöl (geht auch ein anderes, aber Kokosöl schmeckt einfach besser)
- 1 TL Salatgewürz (ich kann euch von ganzem Herzen die "Wilde Hilde" von Herbaria empfehlen!)

Die Sache ist noch einfacher als beim Rezept oben: die Süßkartoffel in möglichst dünne Scheiben schneiden und in dem Gemisch von Kokosöl und Salatkräuter baden. Dann auf einem Backblech verteilen und bei 150 Grad im Ofen schwitzen lassen. Insgesamt, je nach Dicke der Scheiben dauert das Ganze ca. eine dreiviertel Stunde, nach der Hälfte der Zeit sollte man die Chips wenden. 

Ja Kinder, so kurz kann ein Blogpost sein wenn man kaum Zeit hat und ein anstrengendes Studentendasein führt! Macht es gut!

Kommentare:

  1. tolles rezept! ich habe ebenfalls meine liebe für süßkartoffel entdeckt und kann gar nicht genug kriegen. die chips sehen wirklich gut aus, werden die denn bei dir so knusprig? ich hab das mal versucht aber da waren sie immer noch sehr weich...

    Sandy http://unaddicted-heart.blogspot.de/

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  2. Liebste Lara,

    Ich habe mal auf CPL einige Tutorials beigesteuert und heute mal wieder all die alten Kommentare durchgelesen. Da bin ich auch über dich und somit deinen Blog gestolpert und musste so wunderbar herzhaft lachen, dass ich dir einen kleinen Kommentar da lassen wollte.

    Ich finde deine Leseranreden so spritzig, deine Themen super und werde definitiv regelmäßig hier vorbeischauen.

    Amo von kartenhausgedanken.blogspot.de

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