28.10.2015

DIY - Körper- und Haarbutter mit 2 oder 3 Inhaltsstoffen

Freunde der verpassten Sonnenfinsternis,

solltet ihr es noch nicht aus diversen geistigen Ergüssen herausgelesen haben, ich bin zumindest 80% des Tages ein ziemlicher Öko (die fehlenden 20 Prozent sind wohl meiner extremen Kosmetik- und Essleidenschaft geschuldet, der es in manchen Momenten einfach komplett egal ist, ob etwas vegan und Fairtrade ist..aber sind wir mal ehrlich, wer ist schon ein durch und durch guter Mensch?).
Die eben angesprochene Kosmetik-Liebe gepaart mit meinem Öko-Dasein führen häufig dazu, dass ich mich stundenlang mit Inhaltsstoffen beschäftige, obwohl ich wohl eher was für die Uni, Arbeit oder sonstiges tun sollte. Schlecht für meine Karriere, aber gut für mein Gewissen. 


Zum Thema Inhaltsstoffe in Kosmetikprodukten wird zu gegebener Zeit ein separater, ausführlicher Post kommen, es sei nur so viel gesagt: Das meiste was große Firmen produzieren ist meiner Meinung nach der absolute (entschuldigt) Scheiß. Anders kann man es leider nicht ausdrücken, denn wenn ich mir Zeug auf die Haut schmieren will, dass schlecht ist, könnt ich gleich in den Baumarkt gehen und mir irgendein Fugenmittel kaufen. Im Grunde käme fast das gleiche bei rum, wie wenn ich mir im Drogeriemarkt eine Creme einer großen, beliebten Marke kaufen würde (hierbei schließe ich natürlich Naturkosmetik aus und gleichzeitig nicht alle Marken mit ein, es gibt durchaus ein paar wenige, die trotzdem einigermaßen gute Inhaltsstoffe haben).

Genug der Bekenntnis, was ich damit sagen will: ich bin seit einiger Zeit dabei, mir gutes Zeug auf die Haut und in die Haare zu klatschen und bin fest davon überzeugt, dass es deutlich bergauf geht. Jetzt gibt es aber Menschen, die denken, es sei um ein tausendfaches komplizierter selbst Kosmetik herzustellen. Stimmt auch teilweise, aber meine Devise lautet: was ich selber einfach machen kann, das brauch ich nicht fertig zu kaufen. Wenigstens weiß ich dann was drin ist. Vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen, wenn ich ab und zu ein wenig darüber berichte.

Heute also eine der einfachsten und unkompliziertesten Arten eine Creme für den Körper (oder als Kur vor dem Haarewaschen für die Haare) zu fabrizieren.

Man nehme:
100 Gramm Shea Butter (gibts zum Beispiel hier oder einfach auf Amazon schauen)
3 Esslöffel Kokosöl (gibts bei dm oder im Biomarkt)

Optional:
Ätherische(s) Öl(e) (für den Geruch)
Reis- oder Leinöl (macht das Ganze ein bisschen leichter)
Tja das wars auch schon an der Inhaltsstoffe-Front. Nicht sonderlich kompliziert, dafür umso effektiver. Anfangs denkt man auf jeden Fall, es sei viel zu anstrengend sich das Zeug im Internet zu bestellen etc., aber mal ehrlich, wieviele von uns Mädchen, die sich mit Körperpflege auseinandersetzen, scheuen Kosten und Mühen um DIE perfekte Pflege zu finden? 

Das ganze haut ihr dann in eine Schüssel und schmelzt alles zusammen in einem Wasserbad (es geht auch die Mikrowelle, aber dann unbedingt bei schwacher Temperatur und eher langsam!). 
Wenn dann alles flüssig ist, packt ihr die ganze Chose in den Kühlschrank und wartet eine Runde (also eine längere Runde, reicht zum Duschen, Zimmer putzen und mit dem Hund Gassi gehen).
Im Grunde könnt ihr die Creme dann schon verwenden, ist dann halt echt wie Butter, also ziemlich fest. Kann man mögen, muss man aber nicht. Um ein bisschen mehr an eine cremige Konsistenz ran zu kommen, könnt ihr die Butter jetzt auch mit dem Schneebesen aufschlagen (an dieser Stelle kommen auch die ätherischen Öle zum Einsatz, einfach ein paar Tropfen mit reinhauen).
Danach müsste es ungefähr so aussehen:
Gut, und das wars dann auch schon. Jetzt könnt ihr euch nach Herzenslust gegenseitig eincremen oder euch einfach drüber freuen dass das alles so einfach und so gut ist.

Ich hoffe wirklich, dass ihr alten Kissenknutscher was mit der ganzen Sache anfangen könnt, wie gesagt, ich bin fest davon überzeugt dass das besser ist als jeder Niveamüll. Bis dahin!

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